Babys Gesundheit

Dein Baby und sein Stuhlgang, und wie du ihn richtig einordnest.

Der erste Stuhlgang - ein Thema, über das sich viele Eltern sehr angeregt unterhalten können. Den ersten Stuhlgang nennt man Mekonium oder auch Kindspech. Es ist eine zähe, schwarz-grünliche Masse, die sich aus Haaren und Hautzellen des Babys zusammensetzt, welche das Baby zusammen mit dem Fruchtwasser im Bauch geschluckt hat.

Stillkind oder Flaschenkind?

Anschließend macht es einen Unterschied, ob das Baby mit Flaschennahrung oder Muttermilch ernährt wird. Die Ausscheidungen durch Flaschennahrung riechen sehr intensiv und sind breiartig. Auf einer Farbskala ist von hellgelb über ocker bis hin zu dunkelgrün alles dabei.

Bei Stillkindern beobachtet man häufig sehr flüssigen, gelben Stuhl, der in der Regel nicht unangenehm riecht. Was man unbedingt wissen sollte, ist, dass Stillkinder durchaus mal längere Pausen zwischen den Stuhlgängen haben. Von mehrmals am Tag bis zu alle zehn Tage ist möglich.

Baby in den Armen ihrer Mutter

Beikosteinführung

Sobald das Baby anfängt feste Nahrung zu sich zu nehmen, verändern sich Farbe und Konsistenz der Ausscheidungen erneut. Ab jetzt färbt sich der Stuhlgang meistens braun und nimmt Form an. Zusätzlich riecht er auch viel intensiver. Je nach Speiseplan sind die Ausscheidungen auch mal grün, wenn z.B. Spinat gegessen wurde oder auch rot, wenn das Baby Rote Beete zu sich genommen hat.

Kind sitzt im Hochstuhl und isst dabei

Durchfall

Vor allem bei Stillkindern vermutet man als Elternteil schnell Durchfall. Jedoch ist es hier völlig normal, dass das Baby sehr flüssigen Stuhlgang hat. Natürlich ist Durchfall eine häufige Ursache einer Magen-Darm-Erkrankung, allerdings sollte nicht vergessen werden, dass Durchfall oft in Zusammenhang mit Fieber, eine typische Begleiterscheinung des Zahnens ist. Aber auch zu viel Obst kann schonmal zu sehr flüssigem Stuhlgang führen.

Baby am sitzen. Man kann die Beinchen sehen

Verstopfung

Sehr fester oder auch mal gar kein Stuhlgang führt schnell zu Schmerzen beim Baby. Auch hier sollte man, bei Stillkindern nicht in Panik geraten, da wie oben beschrieben, längere Pausen völlig unproblematisch sind. Hier gilt zu beobachten, wie der allgemeine Zustand des Babys ist und ob es sich quält. Häufige Ursachen von Verstopfung sind eine zu geringe Trinkmenge oder ganz typisch die Umstellung der Nahrung. Sei es von Muttermilch auf Flaschenmilch oder auch die Einführung von fester Nahrung.

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