Das kann helfen

Schreibaby? Wir haben nützliche Tipps und Möglichkeiten zusammengefasst, wie du dein Baby sanft beruhigst und stundenlanges Schreien vermeiden kannst.

Als Eltern eines Schreibabys habt ihr sicher schon Vieles ausprobiert. Die verschiedenen Möglichkeiten und was wirklich hilft, haben wir für euch noch einmal zusammengefasst.

1. Die Federwiege

Das ergonomische Design der Babyhängematte und die sanften Schwingungen der Spezialfeder unterstützen den gerundeten Rücken des Säuglings und die sanften Auf- und Abbewegungen erinnern ihn an die geschützte Zeit im Mutterleib.

Die geschlossene Form schafft zusätzlich eine reizarme Umgebung und die Schwingungen haben eine beruhigende Wirkung auf euer Kind.

2. Das Pucken

Auch das Pucken vermittelt eurem Säugling Schutz und Geborgenheit. Als Pucken bezeichnet man eine spezielle Wickeltechnik, in der man das Baby (in den ersten Monaten) eng in eine Decke oder einen Pucksack einwickelt.

Vielen Babys fehlt nach der Geburt das Gefühl der Begrenzung. Manche Babys schrecken beim Schlafen auf (der sogenannte Moro-Reflex). Das Pucken hilft dabei und sie können ruhiger schlafen.

3. Geräusche zum Einschlafen

Ein Kind zum Einschlafen zu bringen ist für viele Erst-Eltern eine Herausforderung. Ein Schreibaby zum Einschlafen zu bringen empfinden viele als nahezu unmögliche oder unlösbare Aufgabe.

Monotone Geräusche, wie beispielsweise ein Föhn, ein Staubsauger oder eine Waschmaschine, können dabei hilfreich sein.

4. Das Autofahren

Neben monotonen Geräuschen nutzen viele Eltern auch das Autofahren als Einschlafhilfe. Baby in den Autokindersitz und schnell noch eine Runde um den Block, und schon schläft das Kind.

Beachten sollte man dabei, dass eine Autoschale kein geeigneter Schlafplatz für ein Baby ist, und man sein Kind möglichst schnell umbetten sollte. Selbstverständlich leise und behutsam, schließlich möchte man sein Baby nicht sofort wieder wecken.

5. Der Gymnastikball

Mit eurem Baby auf dem Arm setzt ihr Euch auf einen Gymnastikball und fangt an, sanft auf und ab zu wippen.
Sollte euer Nachwuchs diese Bewegungen beruhigend finden, dann ist die Federwiege eine tolle, rückenschonende Alternative.

6. Schreien lassen

Ihr solltet euer Baby nie alleine lassen. Solltet ihr das Gefühl haben, alles ausprobiert zu haben und euer Kind schreit trotzdem noch, dann nehmt es auf den Arm. Körperliche Nähe und leise beruhigende Worte geben eurem Kind das Gefühl, dass alles in Ordnung ist und sie keine Angst haben müssen, denn Mama oder Papa ist da.

In manchen Momenten sollte man sich von dem Gedanken lösen, das Baby beruhigen zu MÜSSEN. Vielleicht muss euer Baby auch einfach mal die Anspannung herausschreien. Ihr seid deswegen keine schlechten Eltern! Ihr seid da, kümmert euch um euren Spross und spendet Trost. Gelingt es euch die Ruhe zu bewahren, wird euer Baby sich sicher auch schneller wieder beruhigen lassen.

7. Fliegergriff

Der Fliegergriff empfiehlt sich vor allem bei Bauchschmerzen. Das Baby liegt in Bauchlage auf dem Unterarm. Die Hand umgreift dabei Po und Oberschenkel des Kindes. Der Kopf eures Babys kommt in der Armbeuge zum Liegen. Mit der anderen Hand könnt ihr das Baby sanft streicheln oder massieren. Das Ablassen von störenden Gasen im Bauch wird durch diese Lage begünstigt.

8. Das Tragen

Das Tragen in einem Tragetuch oder einer Tragehilfe fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind und hilft eurem Baby auch scheinbar unstillbare Schreiattacken zu überwinden und einzuschlafen.

Das Getragen werden vermittelt eurem Nachwuchs Schutz und Geborgenheit. Die schaukelnden Bewegungen und die Nähe zu Mama oder Papa beruhigen das Baby. Der gleichmäßige Herzschlag und sanfte Stimmgeräusche unterstützen die Wirkung. Die ergonomische Position ist zudem gesund und ermöglicht eurem Kind das Einschlafen oder Schlafen in reizarmer Umgebung. Wenn das Baby in der Tragehilfe eingeschlafen ist, könnt ihr es zum Weiterschlafen wieder in einer Wiege mit Feder ablegen. Die schaukelnden Bewegungen vermitteln weiterhin das Gefühl getragen zu werden.

9. Stillen

Stillen dient nicht nur der Nahrungsaufnahme. In den ersten Monaten erfährt das Kind gerade beim Stillen Wärme und Nähe und kann sich sicher und geborgen fühlen.

Gerade nachts empfinden Mütter es als entspannt und weniger stressig, wenn sie ihr Kind stillen können und nicht aufstehen müssen, um ein Fläschchen zu machen. Die meisten Mütter sind dadurch tagsüber ausgeruhter und übertragen das positiv auf ihren Nachwuchs.

Wenn du nicht Stillen kannst oder möchtest, findet sich sicher ein anderer Weg, dein Baby zu beruhigen.


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