Tagebuch @wanderlustbaby #4 - Zuhause ist es eben doch am schönsten.

#4 Zuhause ist es eben doch am schönsten.

Wie lange wir im Krankenhaus bleiben würden, ließ ich vor der Geburt komplett offen. Die Vorstellung einer ambulanten Entbindung geisterte durchaus in meinem Kopf, aber ich wollte abwarten. Würde es Komplikationen geben? Bin ich vielleicht zu erschöpft? Dann würde mir der Aufenthalt im Krankenhaus ja vielleicht sogar guttun.

Nach der ersten (und im Endeffekt auch einzigen) Nacht hat mich meine Tochter eines Besseren belehrt. Stundenlang geisterte ich mit meinem immer wieder weinenden Baby durch die Station, damit ich meine Zimmernachbarin nicht weckte. Kein Auge habe ich in dieser Nacht zugemacht und das direkt nach der Geburt. Mittlerweile kannte ich alle Hebammen, die in dieser Nacht Dienst hatten. Hier ein Plausch, da ein kurzes Gespräch – irgendwie muss man sich die Nacht ja um die Ohren schlagen, wenn man schon nicht schlafen kann/ darf.

Als es draußen hell wurde, mir die Erschöpfung schon sehr zusetzte und ich mich endgültig wie ein Zombie fühlte, stand fest: wir gehen heute nach Hause. Zu Papa und dem großen Bruder. Und das entpuppte sich als die einzig richtige Entscheidung. Nicht nur konnte die kleine Maus deutlich besser zur Ruhe kommen und endlich länger schlafen, auch ich hatte die Unterstützung des Papas zu jeder Tages- und Nachtzeit. Endlich angekommen. Endlich Zuhause.

Tagebuch #3 Wanderlustbaby: NONOMO

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